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Donnerstag, 30. Januar 2014
Mittwoch, 22. Januar 2014
Lust auf´s Leben
Wenn ich einmal eine alte Frau bin, werde ich Purpur tragen,
Zusammen mit einem roten Hut, der nicht dazu passt und mir nicht gut steht.
Und ich werde meine Rente ausgeben für Cognac und Sommerhandschuhe
Und Sandalen aus Satin.
Und ich werde sagen:”Für Butter haben wir kein Geld.”
Zusammen mit einem roten Hut, der nicht dazu passt und mir nicht gut steht.
Und ich werde meine Rente ausgeben für Cognac und Sommerhandschuhe
Und Sandalen aus Satin.
Und ich werde sagen:”Für Butter haben wir kein Geld.”
Und Gratisproben in den Geschäften verschlingen
und Alarmglocken läuten
Und meinen Stock gegen die Zäune der öffentlichen Anlagen klappern lassen
Und Schluss machen mit der Angepasstheit meiner Jugend.
Ich werde in meinen Hausschuhen in den Regen rausgehen
Und Blumen pflücken, die in anderer Leute Gärten wachsen,
Und lernen zu spucken.
Man kann dann die schrecklichsten Blusen tragen und richtig dick werden
Und drei Pfund Würstchen auf einmal aufessen,
Oder eine Woche lang sich von Brot und sauren Gurken ernähren,
Und Bleistifte und Kulis und Bierdeckel und anderen Kleinkram horten.
Aber jetzt müssen wir vernünftige Kleider haben, die uns trocken halten,
Und unsere Miete zahlen und keine Schimpfwörter auf der Straße benutzen
Und gute Vorbilder für die Kinder sein.
Wir müssen Freunde zum Essen einladen und die Tageszeitung lesen.
Aber sollte ich vielleicht nicht jetzt schon ein bisschen üben?
Damit die Leute, die mich kennen, nicht zu schockiert und überrascht sind
Wenn ich plötzlich alt bin und anfange, Purpur zu tragen.
© im englischen Original Jenny Joseph
(Übersetzung: Claudia Schumann)
Freitag, 15. November 2013
Dienstag, 5. November 2013
Montag, 29. Juli 2013
Leb wohl.....
Nach über 15 Jahren gemeinsamer Zeit und miteinander gegangener Wege, habe ich Tommy auf seinem letzten Weg begleitet. Es war Zeit Abschied zu nehmen und ihn gehen zu lassen.
Ich bin sehr traurig!
Ich bin sehr traurig!
“Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht. Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees, ich bin das diamantene Glitzern des Schnees, wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch verborgen, ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug, ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht. Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht. ”
(Lakota-Indianer)
Mittwoch, 17. Juli 2013
Elfentanz
Beim Durchsehen meiner Festplatte fiel mir heute ein Foto auf, an das ich schon sehr lange nicht mehr gedacht habe. Das Foto hat die liebe Mainzauber Elke geschossen und mir für ein Gedicht zur Verfügung gestellt. Ich denke zu diesem heutigen Sommertag passen ein paar lyrische Worte und so möchte ich Foto und Gedicht heute hier im Blog vereinen.
Elfentanz
unter den Zweigen
des Magnolienbaumes
zart flügelnde Elfen
träumen ein Lied
in blauen Blüten
filigrane Flimmermelodien -
wie ein getanzter Traum
zärtliche Weisen
aus versilberten Stunden.
© Pia Widera
Mittwoch, 12. Juni 2013
Samstag, 16. März 2013
Winterherz
eisperlend
zieht der Winter über´s Land
Krähenspuren wie Hieroglyphen
leichtfertig hingestreut
im Schnee – hauchleicht
weißes Stäuben von den Zweigen
zieht der Winter über´s Land
Krähenspuren wie Hieroglyphen
leichtfertig hingestreut
im Schnee – hauchleicht
weißes Stäuben von den Zweigen
fast unmerklich füllt Stille
das Herz
das Herz
© piawidera
Montag, 11. März 2013
Sockenwollevorrat und Zauberdinge
In dieser Woche gibt es bei Netto in unserem Städtchen Sockenwolle im Sparpaket. 100 Gramm in Bunt und 100 Gramm in passender Unifarbe, dazu noch ein Nadelspiel und das für 3,99 Euro.
Da stand ich mit dem Göga heute Vormittag gleich auf der Matte und habe 2 Pakete mitgenommen. Das Nadelspiel ist zwar aus Metall ( ich nehme ja lieber die kurzen Nadeln aus Bambus) aber in der Not und wenn es mal knapp wird, dann gehen die natürlich auch auch. Vielleicht kann ich mit den Metallnadeln ja auch die Maschen für die Bumerangferse fester arbeiten. bei den Bambusnadeln hatte ich beim letzten Mal echt Angst, dass sie mir wegknacken.
Ansonsten schneit es mal wieder und der Ostwind pfeift um die Hausecken - im Oberharz also nichts Neues.
Aber auch der Frost malt wunderbare Zauberdinge die mich staunen lassen und mich inspirieren, die im nächsten Moment aber auch schon wieder entschwunden sein können.
Dienstag, 26. Februar 2013
Dickis und Vorfreude
Die 2. Dickis sind fertig und diesmal sind sie wirklich sehr dick geworden. Das erste Garn war ein Rest von Opa´s neuen Strümpfen in Dunkelblau ( 6 fach Garn) und dazu dann 4 fach Garn hellblau changiert. Ich habe, seit langer Zeit, diese Strümpfe mit Metallnadeln gestrickt ( sonst nehme ich Rosenholz oder Bambus) Bei den Holznadeln war ich ein bißchen bange, das die plötzlich in der Mitte durchbrechen. Mein Enkelsohn sah mich mit dem Nadelspiel und wollte auch die "Strickstöcke" haben. Da wächst die nächste Generation heran, vielleicht kann ich ihm Stricken und häkeln eher beibringen als ich das bei meiner Tochter geschafft habe : ( Sorry Töchterlein, ich weiß das du hier mitliest)
Und weil weit und breit noch immer nichts vom Frühling zu sehen ist habe ich mir und euch etwas gebastelt u die Vorfreude zu erhöhen. Das Foto ist vom letzten Jahr, soweit ist es ja hier leider noch lange nicht)
Und weil weit und breit noch immer nichts vom Frühling zu sehen ist habe ich mir und euch etwas gebastelt u die Vorfreude zu erhöhen. Das Foto ist vom letzten Jahr, soweit ist es ja hier leider noch lange nicht)
Freitag, 28. September 2012
Herbstlyrik
Abseits vom Weg
herbstelt der Tag
weben sich Sommerfädchen
ins Haar
flattern Gedanken
in lichtes Blau
abseits vom Weg
nimmt der Tag sich Zeit
(c) pia widera
Montag, 6. August 2012
unterwegs sein....
Ich bin dann mal unterwegs - Urlaubsgedanken
unterwegs seinwer weiß wohin
taghinein mit dem Wind
das Licht einfangen
und Bilder malen
mit neuen Farben
unterwegs sein
wer weiß wohin
nachtweit über den Ozean
mit Schaumschwänen ziehen
und Träumen lauschen
im brausenden Muschelohr
unterwegs sein
ich weiß wohin....
* (c) Pia Widera*
Montag, 2. Januar 2012
Winterherz
eisperlend
zieht der Winter über´s Land
Krähenspuren wie Hieroglyphen
leichtfertig hingestreut
im Schnee - hauchleicht
weißes Stäuben von den Zweigen
fast unmerklich füllt die Stille
das Herz
(c) pia widera
Montag, 27. Juni 2011
Sonnenmoment
Sonntag, 13. März 2011
Frühlingshoffen
...und manchmal vereinen sich Worte und Fotos zu einem Ganzen und klingen wieder hinaus in die Welt.
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